Es gibt vieles, worauf du dich im Sommer freust – eingewachsene Haare in der Bikinizone gehören sicher nicht dazu. Und doch passiert es, dass ein Haar nach der Rasur in die falsche Richtung wächst, und so Rötungen, Schwellungen und schmerzhafte Entzündungen hervorruft.
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Aber keine Sorge: In unserem Guide „SOS-Hilfe gegen eingewachsenes Haar im Intimbereich“ erklären wir dir wie du es am besten entfernst – und natürlich auch, wie du eingewachsene Haare vorbeugen oder sogar komplett vermeiden kannst.

Auf geht’s!

Eingewachsenes Haar im Intimbereich erkennen: Die häufigsten Symptome

  • Juckreiz oder Schmerzen
  • die betroffene Stelle ist gerötet und geschwollen
  • Erhöhung oder Knubbel, ähnlich wie ein Pickel
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Wie kommt es zu einem eingewachsenen Haar?

Eingewachsene Haare sind erstmal nichts Ungewöhnliches. Sie entstehen bei der Haarentfernung mit einem Rasierer oder Epilierer. Aber warum? Hierfür gibt es mehrere Gründe.

1. Scharfe Haarkanten

Wahrscheinlich hast du es selbst schon bemerkt, dass deine Haare nach der Rasur eine schärfere Kante besitzen und nicht mehr „weich“ sind. Genau durch diese harte Haarkante kann es passieren, dass dein Haar seitlich in die Haut hineinwächst – statt gerade nach oben heraus.

2. Dicke Haarstruktur

Wenn du krause, dicke Haare hast, tritt das Problem bei dir häufiger auf, weil feste Haare von Natur aus dazu neigen, sich stärker zu kringeln und in die falsche Richtung zu wachsen.

3. Abgestorbene Hautschüppchen

Eine weitere Ursache können abgestorbene Hautschüppchen sein, die die Kanäle der Haarwurzeln verstopfen und im Zusammenspiel mit Bakterien zu Entzündungen führen.

4. Enge Kleidung

Wenn du dich direkt nach der Rasur in enge Kleidung wirfst, begünstigst du das Einwachsen deiner Haare. Denn sobald der Stoff an deiner Haut reibt, können die nachwachsenden Haare leicht unter die Haaroberfläche wachsen. Deshalb: Unmittelbar nach der Rasur in der Bikinizone besser keine engen Hosen tragen.

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5. Epilieren

Das Schönste am Epilieren ist, dass du länger etwas von deiner Haarentfernung hast. Ein großer Nachteil, der bei der Methode leider oft vergessen wird: Diese Art der Haarentfernung fördert eingewachsene Haare, weil die Haarwurzel beim Epilieren beschädigt wird. Dadurch wächst das Haar nicht gerade nach, sondern verkapselt sich regelmäßig und wächst im schlimmsten Fall ein. Wenn dir das schon öfters passiert ist, solltest du auf eine andere Haarentfernungsmethode umsteigen – zum Beispiel die dauerhafte Haarentfernung mit Laser.

Eingewachsenes Haar im Intimbereich: Besonders anfällige Hautpartie

Eingewachsene Haare können grundsätzlich überall auftreten, wo du Haare hast. Am häufigsten wächst ein Haar jedoch an den Beinen, unter den Achseln und in der besonders sensiblen Bikinizone ein, da wir diese öfter rasieren.

Die Haut in der Bikinizone ist besonders weich und empfindlich. Zusätzlich kann die krause und feste Haarbeschaffenheit dazu führen, dass sich die nachwachsende Schambehaarung „zurücklockt“. Die Haarspitzen wachsen dann in Richtung der zarten Haut – und verletzen sie.

Unter den Achseln ist das Haar deutlich weicher. Doch auch hier besteht die Gefahr von eingewachsenen Haaren. Denn die Haut im Achselbereich ist nicht nur sehr weich, sondern auch empfindlich und elastisch. Schließlich muss sie alle Bewegungen des Schultergelenks mitmachen können - von Yoga bis Kistenschleppen. Das erhöht die Gefahr, dass die Haut nach dem Rasieren brennt und einzelne Haare nicht gerade durch den Haartrichter an die Oberfläche stoßen, sondern einwachsen.

An den Beinen sind die Haare tendenziell dünn und glatt, die Haut ist fester. Allerdings können hier wiederum zu enge Leggins, Hosen oder Jeans direkt auf der Haut scheuern und dadurch die Wuchsrichtung der nachwachsenden Haare beeinflussen.

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Du weißt jetzt bestens Bescheid, wie es zu eingewachsenen Haaren kommt und wo sie besonders oft auftreten. Doch wie kannst du das durchwachsene Problem vermeiden?

Wie kann man eingewachsene Haare vermeiden?

Die Wahrheit ist: Gar nicht mehr zu rasieren, zu waxen oder zu epilieren wäre natürlich die beste Option. Doch komplett auf glatte Haut verzichten, ist für uns auch keine Lösung. Deshalb versuche am besten folgende Tipps zu beachten, wenn du eingewachsene Haare vermeiden möchtest.

1. Bereite deine Haut auf die Rasur vor

Vor der Rasur ist nach der Rasur. Deshalb ist es empfehlenswert, erst eine warme Dusche zu nehmen – denn das macht die Haut weich und öffnet die Poren. Auch regelmäßige Peelings helfen, um abgestorbene Hautschuppen zu entfernen und verstopften Poren vorzubeugen. Wir empfehlen dir die Beta Hydroxy Säure, die oberste Verhornungen löst.

2.    So rasierst du schonend

Wenn schon rasieren, dann bitte unbedingt in Wuchsrichtung. Achte zudem auch auf scharfe Klingen ohne Rost – die schneiden deine Haare sauber und gerade ab und verringern das Risiko für eingewachsene Haare. Ein Rasierschaum minimiert zudem die Reibung zwischen Klinge und Haut, was Pickel und Irritationen vorbeugt. Ansonsten kann es nämlich schnell zu Rasurbrand kommen.

Übrigens: Wusstest du, dass eine trockene Rasur eingewachsene Haare begünstigen kann? Bei einer Trockenrasur gleitet die Klinge nämlich nicht problemlos über die Haut und kann die Haare somit auch nicht sauber abschneiden. Also: Lieber ein paar Minuten Zeit mehr investieren und nass rasieren. Das ist sanfter, und effektiver.

3.    Nutze Pflege ohne Parfum und Alkohol

Ob Rasieren, Epilieren oder Waxing: Nach der Prozedur braucht deine Haut Feuchtigkeit. Optimal sind kühlende, beruhigende Wirkstoffe wie Aloe Vera, die die betroffenen Stellen intensiv pflegen – lies hierzu auch unseren Artikel „Pflege nach Waxing“. Auf deiner gesunden, gut durchfeuchteten Haut kommen neue Haare besser aus den Poren und wachsen weniger schnell ein. 

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Zusätzlich lohnt es sich, für schöne Haut ohne Entzündungen in einen speziellen Shave-Balsam gegen die widerspenstigen Haare zu investieren. Wirkstoffe wie Vitamin E pflegen die Haut und helfen zusätzlich, einzelne Härchen an die Oberfläche zu bringen. So wird schmerzhaften Entzündungen, aber auch Pickeln, Rötungen oder Schnittwunden vorgebeugt. 

Eingewachsenes Haar im Intimbereich entfernen: Do’s and Don‘ts

Deine Haut ist entzündet, tut weh und ist angeschwollen. Das Einzige, was du jetzt möchtest, ist dieses Haar wieder loszuwerden. Bleibt nur noch die Frage, wie du das sicher und schmerzfrei tun kannst.

Fangen wir damit an, was du lieber nicht tun solltest.

Don't

  • Auf keinen Fall solltest du mit deinen Fingern an der Entzündung drücken, denn das wird diese nur noch verschlimmern.
  • Besser nicht auf „Hausmittelchen“ aus der Lebensmittelabteilung vertrauen. Die helfen nicht bei eingewachsenen Haaren, im Gegenteil: Sie reizen die Haut. 

Besser:

Do

  • Eine Salbe mit Zink auftragen. Die wirkt entzündungshemmend und beschleunigt die Wundheilung. Als Alternative bieten sich auch sanfte Mittel mit Salicylsäure an, die die Poren von Verhornungen und abgestorbenen Hautschüppchen befreien, unter der das einzelne Haar begraben liegt.
  • Eine warme Kompresse kann helfen, die Poren zu öffnen und die schräg eingewachsenen Haare an die Hautoberfläche zu bringen. Alternativ kannst du auch einen warmen Waschlappen für einige Minuten auf die betroffene Hautstelle auflegen oder einfach nach einem Vollbad oder einen langen, heißen Dusche starten.
  • Sobald das Haar langsam an die Oberfläche wandert und sichtbar wird, kannst du es vorsichtig mit einer sterilen Nadel oder sterilen Pinzette entfernen. Das Haar kann damit samt Haarwurzel in Wuchsrichtung aus der Haut gezogen werden. Nach dem Entfernen mit der Pinzette oder der sterilisierten Nadel musst du die Wunde desinfizieren.

Achtung: Bildest sich durch das eingewachsene Haar ein Knubbel, Abszess oder eine Zyste, solltest du unbedingt zum Hautarzt gehen. Dieser entfernt das Haar dann – unter lokaler Betäubung – mit einem Schnitt. Auch bei einer Haarbalgentzündung ist es ratsam, einen Experten aufzusuchen. Im schlimmsten Fall können Bakterien in deine Blutbahn gelangen.

Nie wieder eingewachsene Haare mit der Laser-Entfernung

Vorbeugen ist dir nicht genug, du möchtest wirklich sicher gehen, dass sich nie wieder ein Haar beim Rauswachsen verirrt? Es gibt viele Methoden Haare dauerhaft zu entfernen. Der Laser eine Option, um mit lästigen Haaren an sensiblen Stellen ein für alle Mal Schluss zu machen.

Um die Problem-Härchen dauerhaft entfernen zu können, setzen wir bei Sanft & Schön auf die Diodenlaser-Technologie. Diese garantiert eine schnelle, sichere und effektive Haarentfernung.

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Der Diodenlaser gehört zu den Halbleitern und erreicht eine Wellenlänge von 755 nm, 808 nm oder 1064 nm. Das ist ideal, um tiefsitzende Haarfollikel zu erreichen und dicke Haare – zum Beispiel am Rücken – zu behandeln.

So funktioniert: Durch das Eindringen des Lichts in die oberflächlichen Hautschichten absorbiert das Melanin der Haut Energie. Dadurch wird Lichtenergie in Wärme umgewandelt – und schädigt die umgebenden Zellstrukturen, die für das Nachwachsen der Haare verantwortlich sind.

Das Ergebnis: Deine Haut wird dauerhaft haarfrei bleiben. Besonders effektiv ist die
Laser-Haarentfernung in Berlin bei heller Haut und dunklen Haaren – aber auch alle anderen Haut- und Haartypen können bei uns schonend und zielführend behandelt werden.

Wir bei Sanft & Schön arbeiten nur mit den neuesten Geräten auf medizinischem Spitzen-Niveau, um beste Ergebnisse für dich erzielen zu können. Übrigens: Dauerhafte Haarentfernungen sind längst nicht mehr nur Frauensache. Eine Laser Haarentfernung für Männer bietet ebenfalls zahlreiche Vorteile – ob aus hygienischen und ästhetischen Gründen oder aus sportlichem Ehrgeiz. 

Du willst mehr über die dauerhafte Laser-Haarentfernung bei Sanft & Schön in Berlin erfahren? Kein Problem! Wir teilen gerne schon vor deinem Termin unser Know-How mit dir und informieren dich ausführlich zum Ablauf der Laserhaarentfernung.

Falls dir Lasern beim ersten Besuch zu endgültig ist, kannst du deine Haare in unserem Waxing-Studio auch erstmal professionell mit Warmwachs entfernen lassen – und genießt danach bis zu vier Wochen glatte Haut.