Der Winter ist da – und wie in jedem Jahr muss sich unsere Haut an die neue Witterung gewöhnen. Außen ist es eisig kalt und in den Innenräumen herrlich warm – und trocken. Kaum drehen wir das erste Mal die Heizung auf, können wir kurze Zeit später erste Veränderungen an unserer Haut feststellen: Sie beginnt zu spannen und zu jucken, es fehlt zunehmend an Feuchtigkeit, lästige Trockenheitsfältchen entstehen und die Haut an den Händen reißt ein.
trockene haut im winter
Quelle: CentralITAlliance/iStock

Warum deine Haut so empfindlich auf den Wetterumschwung und die Heizungsluft reagiert, wie du deine Haut ideal schützen kannst und welche sechs Pflegeroutine-Tipps trockene Haut im Winter der Vergangenheit angehören lassen, erfährst du in diesem Artikel.

Warum kommt es zu trockener, juckender Haut im Winter?

Im Winter ist unsere Haut besonders großen Belastungen ausgesetzt: Sowohl in Innenräumen als auch außen ist die Luftfeuchtigkeit niedriger und auch die Kälte macht unserer Haut zu schaffen. Vor allem der schnelle Wechsel aus der klirrenden Kälte in die trockene Heizungsluft und umgekehrt strapaziert unsere Haut.

Juckende Haut im Winter entsteht zudem durch den Einfluss der Heizungsluft, die der Haut nicht nur Feuchtigkeit entzieht, sondern so auch die natürliche Hautbarriere – den körpereigenen Schutzmechanismus – angreift. Normalerweise sondern unsere Talgdrüsen einen schützenden Fettfilm ab, der die Haut geschmeidig hält. Sinken die Temperaturen, fährt die Haut die Talgproduktion zurück, bei extremer Kälte kann sie diese ganz einstellen.

Auch die Durchblutung ändert sich und kann zu trockener Haut im Winter führen. Kälte bewirkt, dass sich die Blutgefäße unter unserer Haut zusammenziehen, um die körpereigene Wärme zu speichern. Folglich wird die Haut schlechter durchblutet, wodurch auch die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen abnimmt. Diese Unterversorgung kann Symptome wie Spannungsgefühle, Hautjucken oder extreme Trockenheit mit sich bringen.

trockene haut im winter
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6 Tipps gegen trockene Haut im Winter

Du leidest jedes Jahr wieder unter den Hautveränderungen in der kalten Jahreszeit? Mit unseren sechs Tipps bereitest du deine Haut ideal auf den Winter vor und beugst Trockenheit und juckenden Stellen vor. 

1. Tipp: Dein Hauttyp bestimmt die Pflegeprodukte

Hast du dich schon einmal intensiv mit deiner Haut auseinandergesetzt oder sogar deinen Hauttyp bestimmen lassen? Falls nicht, solltest du das so schnell wie möglich nachholen, denn deinen Hauttyp zu kennen ist die basale Voraussetzung dafür, die passende Pflege für trockene Haut im Winter zu finden. 

Wichtig ist zudem, dass du nicht zu den preisgünstigsten Varianten greifst: Diese enthalten oftmals Mineralöle oder Paraffine, die deine Haut zusätzlich reizen und austrocknen. Gerade, wenn du zu empfindlicher Haut neigst, solltest du darauf achten, dass deine Pflegeprodukte möglichst wenig Inhaltsstoffe und keine Zusätze wie Farbstoffe, Duftstoffe oder Alkohol enthalten. 

Du weißt nicht, zu welchem Hauttyp du gehörst oder findest einfach nicht die richtigen Pflegeprodukte gegen juckende Haut im Winter? Dann lass dich entweder im Kosmetikstudio deines Vertrauens oder bei deinem Hautarzt beraten. 

2. Tipp: Verzichte bei juckender Haut im Winter auf heißes Wasser

Du huschst am frühen Morgen aus dem warmen Bett direkt unter die heiße Dusche oder relaxt an kalten Wintertagen am liebsten in der dampfenden Badewanne? Das solltest du in Zukunft bei trockener Haut im Winter besser unterlassen, denn: Heißes Wasser in Kombination mit Seife oder Duschgel greift den natürlichen Schutzmantel deiner Haut an und kann so zu extremer Hauttrockenheit oder Juckreiz führen. 

Achte deshalb darauf, dass deine Wassertemperatur 39 °C nicht überschreitet. Beschränke dich beim Einseifen außerdem auf Körperregionen, die weniger empfindlich sind, beispielsweise die Arme und Beine. Dein wohlverdientes Entspannungsbad solltest du nicht länger als 10 bis 15 Minuten genießen, da deine Haut sonst an Feuchtigkeit verliert. Idealerweise verwendest du zudem ein rückfettendes Ölbad, das deine Haut pflegt.

3. Tipp: Kälteschutz für trockene Haut im Winter

Je mehr deine Haut mit Pflegeprodukten versorgt wird, desto besser ist sie für den ständigen Temperaturwechsel zwischen warmer Innentemperatur und der Kälte außen gewappnet. Bei der Gesichtspflege gilt im Winter: Reduziere den Wasseranteil in deinen Pflegeprodukten und erhöhe den Fettanteil. Bei trockener Haut im Winter wirken vor allem Fette wie Mandel-, Jojoba-, Weizenkeimöl oder Sheabutter wahre Wunder, denn rückfettende Inhaltsstoffe legen sich wie ein schützender Film auf deine Haut und schließen so Feuchtigkeit und Nährstoffe ein.

Unter deiner pflegenden Creme kannst du zusätzlich ein Serum verwenden, das trockene Haut im Winter bekämpft. Schon wenige Tropfen genügen, um deine strapazierte Haut mit einer ordentlichen Portion Pflege zu versorgen. Besonders geeignet sind Seren mit Inhaltsstoffen wie Hyaluronsäure, Aloe Vera, Vitamin C, Peptiden und Kollagen. 

Vor allem empfindliche Körperstellen benötigen Hilfe bei trockener Haut im Winter: Schütze die zarte Haut deiner Lippen speziell in der kalten Jahreszeit mit fetthaltigen Cremes. Auch Zonen wie Beine und Ellenbogen solltest du täglich pflegen, damit deine Haut geschmeidig bleibt. 

4. Tipp: Trotz juckender Haut im Winter schöne Hände

Häufiges Händewaschen gehört nicht erst seit Corona zu unserer täglichen Routine. Doch mit der Pandemie und damit einhergehenden Hygienemaßnahmen wie regelmäßige Desinfektion wird unsere Haut an den Händen zusätzlich strapaziert, da in Desinfektionsmitteln oft ein hoher Alkoholanteil enthalten ist. 

Um trockene Haut im Winter zu vermeiden, solltest du eine milde, pH-hautneutrale Seife verwenden, die Seife stets gut abwaschen und deine Hände vollständig abtrocknen. Zudem kannst du deiner Haut über eine gute Handcreme Feuchtigkeit und Nährstoffe zuführen. 

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Quelle: Karolina Grabowska/pexels

Wenn du Geschirr oft von Hand abspülst, kann das deine Haut zusätzlich austrocknen: Geschirrspülmittel haben eine stark entfettende Wirkung und entziehen auch deiner Haut wichtiges Fett. Gleiches gilt für Putzmittel. Erledige deshalb den Abwasch oder Hausputz immer mit schützenden Gummihandschuhen. 

Auf dem Weg zur Arbeit oder beim Winterspaziergang solltest du deine Hände vor der Kälte schützen: Creme deine Haut gut ein, bevor du das Haus verlässt und hülle deine Hände in wärmende Handschuhe. So beugst du rissiger Haut und wunden Händen vor. 

5. Tipp: Die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen erhöhen

Trockene Heizungsluft entzieht deiner Haut wertvolle Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass auch das Klima in deinen Innenräumen trocken und ungesund ist. Durch regelmäßiges Stoßlüften kannst du die Luftqualität in den Räumen verbessern und so trockene Haut im Winter reduzieren. Auch deine Lungen werden es dir danken. 

Neben regelmäßigem Lüften kannst du auch mit Zimmerpflanzen die Luftfeuchtigkeit in deinen Räumen steigern. Pflanzen haben die Eigenschaft, das Gießwasser über die Blätter zu verdunsten und erhöhen dadurch die Luftfeuchtigkeit. Das wiederum sorgt dafür, dass deine Haut nicht austrocknet. 

Unser SOS-Tipp bei trockener, juckender Haut im Winter: Stelle Schalen mit Wasser auf deine Heizung. Diese geben Feuchtigkeit an den Raum ab, steigern die Luftfeuchtigkeit und verbessern das gesamte Raumklima während der Heizperiode. So bleibt deine Haut geschmeidig. 

6. Tipp: Trockene Haut im Winter mit professionellen Behandlungen bekämpfen

Trotz passender Pflege kann deine trockene Haut im Winter zum Problem werden: Wenn Cremes, Seren und Co. nicht mehr helfen, solltest du dich professionell beraten lassen – entweder beim Hautarzt oder im Kosmetikstudio deines Vertrauens. Wir bei Sanft & Schön in Berlin Mitte bieten zahlreiche Gesichtsbehandlungen an, die deine juckende Haut im Winter sofort verbessern. 

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Quelle: Dmytro Zinkevych/shutterstock

Unser Aquafacial hydratisiert trockene sowie schlaffe Haut und sorgt für einen makellosen Teint. Durch die innovative Vortex-Technologie werden Antioxidantien, Vitamine, Hyaluron und botoxähnliche Stoffe in deine zuvor ausgereinigte Haut eingearbeitet. Dank der geöffneten Poren können die hochwirksamen Substanzen bis in die tiefen Hautschichten vordringen und dort ihre Wirkung entfalten. Große Poren verkleinern, unreine Haut klären sowie eine Verjüngung der Haut sind positive Nebeneffekte der Behandlung. 

Fazit: Unsere 6 Tipps wirken gegen trockene Haut im Winter 

Dich plagt alljährlich trockene, juckende Haut im Winter? Mit unseren sechs Tipps übersteht deine Haut die kalte Jahreszeit unbeschadet! Wichtig ist, dass du Pflegeprodukte mit einem erhöhten Fettanteil verwendest, die dennoch deinem Hauttyp entsprechen. 

Verzichte zudem auf ausgiebige Bäder und heiße Duschen, die deine Haut zusätzlich strapazieren und Feuchtigkeit entziehen. Empfindliche Körperstellen wie deine Lippen oder Beine solltest du täglich mit einer reichhaltigen Pflege eincremen – gleiches gilt für deine Hände, die zudem mit Hilfe von Handschuhen vor aggressiven Reinigungsmitteln und klirrender Kälte geschützt werden müssen.

Um trockene Heizungsluft in den Innenräumen zu vermeiden und dein Raumklima zu verbessern, kannst du regelmäßig Lüften, Wasserschalen aufstellen oder mittels Zimmerpflanzen die Luftqualität verbessern. Deine trockene Haut im Winter wird es dir danken!

Schnelle Abhilfe bei juckender Haut im Winter schaffen zudem unsere professionellen Gesichtsbehandlungen bei Sanft & Schön: Ob hydratisierendes Aquafacial, pflegende Maske oder luxuriöse Feuchtigkeitstreatments – bei uns bekommt deine Haut genau das, was sie gerade benötigt. Wir beraten dich gerne ausführlich und freuen uns auf deinen Besuch!